Grundlage Demografie

Die demografische Entwicklung

Demografie01Grundlage der GKV-Beitragskalkulation

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Sicher kennen Sie die vielen (Vor-) Urteile zum Thema Beitragsentwicklung in der PKV. Doch wie entwickeln sich die beiden Systeme denn tatsächlich und viel wichtiger: Welche Perspektiven sind anzunehmen?

Zur verlässlichen Prüfung empfehlen wir die Prüfung der Grundlagen:

Wer verstehen möchte, wie sich die Sozialversicherungssysteme weiter entwickeln, muss sich unweigerlich mit dem System des Umlageverfahrens beschäftigen.

Umlageverfahren = Die jungen bezahlen in das System ein, die Bedürftigen - oder hier Älteren erhalten Leistungen.

Doch in einem System, in welchem immer weniger junge Menschen für immer mehr ältere Menschen aufkommen müssen, erleidet das Gesamtsystem "Schiffbruch". Auch wenn hier politisch und medial bis zum heutigen Tag lieber auf beliebte Nebenkriegsschauplätze gezeigt wird, bleibt die wissenschaftliche Grundlage identisch. Daher empfehlen wir Ihnen dringend, sich diese Grundlagen zu vergegenwärtigen und eigene Schlüsse daraus zu ziehen so lange es noch geht...

Bevölkerungsentwicklung

Aktueller Status

17 % weniger Kinder und Jugendliche bei 33% mehr 65 – Jährige und Ältere

1,3 bis 1,4 Neugeborene je Frau im Alter zwischen 15 und 50 Jahren

Dadurch Bevölkerungsabnahme je Generation um ca. 33%

Neugeborene:

1991 = 830.000 2008 = 683.000 entspricht ca. 18% weniger

2030 = 580.000 entspricht ca. 15% weniger

Resultat:

Im Jahre 2010 sind über 300.000

im Jahre 2030 werden über 500.000 Personen mehr sterben als Geboren werden

Bevölkerungsbilanz:

Die Zahl der Geborenen hat die Zahl der Gestorbenen nicht ausgeglichen!

Deutschland als Einwanderungsland

Betrachtung über die Jahrzehnte

Es gab in den Jahren 1954 bis 1999 mehr als 30 Millionen Zuwanderungen.

Es gab in den Jahren 1954 bis 1999 mehr als 24 Millionen Abwanderungen.

Das entspricht jährlich ca. 700.000 Zuzügen, bei ca. 500.000 Wegzügen.

Durchschnittlicher Wanderungsüberschuss: 165.000 Menschen

Achtung:

Starke Überrepräsentanz von ausländischen, jüngeren Menschen! Ob diese in der Bundesrepublik Deutschland bleiben?

Geburten versus Todesfälle

Im Jahr 2011 sind über 300.000 Personen mehr gestorben als geboren wurden.

Im Jahr 2030 werden über 500.000 Personen mehr sterben als geboren werden.

Die Zahl der Geborenen kann die Zahl der Gestorbenen nicht ausgleichen.

Bedeutung für die Zukunft:

Wenn Sie eine etwas verlässlichere Planung für Ihre Altersvorsorge betreiben möchten, oder sich fragen, welches Gesundheitssystem auf lange Sicht das Stabilere sein wird,wird sich folgende Fragen stellen müssen

dürfte sich die Antwort schnell finden lassen. Nicht auf kurze Zeit, sondern langfristig entstehen die Fragen,

  • Wer wird die Pensionen der Beamten bezahlen? Das Staatseigentum wurde in den letzten Jahrzehnten bereits versilbert.
  • Wer wird die Renten bezahlen, wenn nur wenig junge Menschen im Arbeitsleben stehen.
  • Wer kommt für die Kosten der medizinischen Versorgung auf?
  • Wer wird Sie pflegen? Statistisch gibt es nicht einmal genügend Pflegekräfte für alle zu erwartenden Pflegefälle des Jahres 2030…

Doch auch darüber hinaus entstehen spannende Fragen.

Wie werden sich die folgenden Bereiche entwickeln?

  • Schulen und Freizeiteinrichtungen
  • Öffentlichen Verkehr
  • Die Arbeitswelt
  • Den Immobilienmarkt
  • etc…
GKV- Umlageverfahren in demografischer Entwicklung

Kalkulationsgrundlage der GKV ist das mitgliederfinanzierte Umlageverfahren. Was vor über 100 Jahren einmal eine hervorragende Lösung war, gerät in einer Zeit der demografischen Entwicklung zunehmend in Schieflage.

  • Immer weniger junge Menschen sollen immer mehr ältere Menschen finanzieren. Wie soll das gelingen?

Darüber hinaus unterliegen die gesetzlichen Kassen dem politischen Willen. Doch welche Ideen entstehen hier in 4 jährigen Legislaturperioden und ideologischen Diskussionen? So bleibt die Hoffnung auf immer neue Steuerzuschüsse und Gesundheitsreformen. Doch wie viele Zuschüsse kann sich der Staat noch leisten? Bei immer weniger Steuerzahlern? Bei einer bereits heute über 50% Leistung aus dem BIP? Fazit Leistungskürzungen offensichtlich oder versteckt, laufende Beitragssteigerungen und Staatszuschüsse verschleiern eine Entwicklung mit bösem Ohmen…

PKV - kapitalgedeckte Kalkulation zeigt Stärke

Die PKV basiert auf einem kapitalgedeckten, betriebswirtschaftlichen Kalkulationsmodell und rechnet pro Person individuell eine Prämie. Seit Anfang der 90er Jahre zusätzlich mit einer Kapitaldeckung, welche die durchschnittliche Prämie auf Grundlage der statistischen Lebenserwartung kalkuliert. Damit dürfte die Prämie grundsätzlich nicht mehr weiter steigen.

Doch Achtung: Die laufende Inflation (im medizinischen Bereich zudem wesentlich höher als im durchschnittlichen Warenkorb) gehört genauso berücksichtigt wie eine laufende Nachjustierung der durchschnittlichen Lebenserwartung. Darüber hinaus kann es zu weiteren kritischen Punkten kommen:

Kritische Merkmale

  • Unterschiedliche Kapitalmarktentwicklungen sind zu berücksichtigen. Doch selbst in dem aktuell schwierigen Kapitalmarktumfeld (2013/14) werden Durchschnittsrenditen von über 4% erzielt. Ein beachtlicher Wert wenn man die benötigte Benchmark von 2,75% berücksichtigt. Ein Beweis der sehr vorsichtigen Kalkulation? So konnten bereits in ca. 25 Jahren über 200 Milliarden für spätere Zeiten aufgebaut werden. Sicherheit die Ihre Prämie schützt!
  • Die PKV wird durch privatwirtschaftliche Unternehmen geführt. Doch gerade bei privaten Unternehmen kann es immer wieder zu Fehlentwicklungen und Misswirtschaft kommen. Und tatsächlich musste die PKV bereits mehr als einmal verschiedene Fehlentwicklungen berichtigen. Doch immer konnte die Branche als solches die Fehler einzelner oder der gesamten Branche zeitnah erkennen und auflösen. Ein Beweis für die Reformierbarkeit des PKV Systems.

Fazit Wer ganz generell an die Kräfte des Marktes glaubt wird auch die Stärke der laufenden Entwicklung erkennen und baut auf eine zukunftssichere Basis.

 

Im Jahre 2020 werden in Deutschland bereits 

weniger als 80 Mio. Bürger leben

Bis 2050 sinkt diese Zahl dramatisch weiter!

Ob die aktuell erlebte massive Einwanderungswelle nachhaltig etwas verändern wird? Ob diese Einwanderungswelle eher vorteilhaft für die Sozialversicherungssysteme sein mag? Entscheiden Sie! 

Multimedia & Externe Links
Weiterleiten WeiterleitenBundesgesundheitsministerium
Weiterleiten WeiterleitenBundeszentrale politische Bildung
Weiterleiten WeiterleitenBevölkerungspyramide animiert
Wir empfehlen hierzu die Variante 1-2 zu prüfen. Stimmt am ehesten mit den heute ermittelten Werten überein.
Weiterleiten WeiterleitenBevölkerungspyramide - Einstieg
Hier erhalten Sie auch weitergehende Informationen.
Weiterleiten WeiterleitenBevölkerungs­stand nach dem Zensus 2011
Mit Veröffentlichung der Ergebnisse des Zensus 2011 wird die Fortschreibung des Bevölkerungsstandes stufenweise auf diese neue Grundlage umgestellt. Erste ausgewählte Ergebnisse wurden am 31. Mai 2013 publiziert, detailliertere Ergebnisse am 10. April 2014.
Weiterleiten WeiterleitenMeinhard Miegel - Die deformierte Gesellschaft
Meinhard Miegel, einer der profiliertesten Sozialforscher Deutschlands, stellt unsere Gesellschaft auf den Prüfstand: das Gemeinwesen, die Wirtschaft, die Sozialsysteme. Sein Fazit: Von einer zukunftsorientierten Leistungsgesellschaft sind die Deutschen weit entfernt. Sie verdrängen ihre Wirklichkeit und wiegen sich in Wohlstandsillusionen. Dabei fordert der dramatische Wandel der Grundlagen unserer Gesellschaft ein rasches Umsteuern auf allen Ebenen.
Weiterleiten WeiterleitenWebseiten zu Meinhard Miegel
einem der anerkanntesten Wissenschaftler im Bereich der demografischen Veränderung
Weiterleiten WeiterleitenWebseiten zu Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen
einem der anerkanntesten Wissenschaftler im Bereich der demografischen Veränderung
Weiterleiten WeiterleitenAutorenblog von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen
einem der anerkanntesten Wissenschaftler im Bereich der demografischen Veränderung
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