Warum die PKV noch kein Auslaufmodell ist

Die Tage der privaten Krankenkassen seien gezählt, behauptet die gesetzliche Techniker-Krankenkasse. Doch der PKV-Verband wehrt sich.

Berlin: Mit zehn Millionen hat die Techniker-Krankenkasse (TK) mehr Versicherte als alle 41 privaten Krankenversicherungen zusammen. Inklusive der beihilfeberechtigten Beamten kommen die privaten Versicherer nur auf knapp neun Millionen Versicherte. Ein wenig wirkt es daher schon wie Goliath gegen David, wenn die größte deutsche Krankenkasse PKV-Bashing betreibt.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/private-krankenversicherung-warum-die-pkv-noch-kein-auslaufmodell-ist/22809688.html?ticket=ST-5498809-Nvmi2c0RZGq1SNLoI9eM-ap2

Über den Sinn und Unsinn von Statistiken oder

was es bringt Ergebnisse von Ratingagenturen in der Beratung zu verwenden:

Der Versuch einer Antwort auf das Rating von Morgen und Morgen im Bereich „Beitragsstabilität in der PKV.

Haben Sie es auch gelesen? Den Artikel im „Versicherungssjournal“ vom 06.07.2018 unter dem Motto:

„Die beitragsstabilsten Unisex-Vollversicherungen“.

Wenn ich es grundsätzlich auch begrüße, dass man Darstellungen über Beitragsverläufe publiziert und den Kunden damit etwas Transparenz über deren vermeintlich größte Angst im Bereich der PKV Beratung schenkt, dann finde ich diese Art der Darstellung gleichermaßen falsch.

Dabei stört mich weniger die – wie von Morgen und Morgen selbst dargestellte, geringe Aussagekraft:

Aus der Vergangenheit lässt sich nicht ohne weiteres in die Zukunft extrapolieren, …“, erläutert Schneider. Wichtiger stelle ich mir die Frage was das für den abschließenden Kunden bedeutet: Denn er schließt ja nicht jedes Jahr neu ab.

Viel spannender wäre für den Kunden daher die Frage wie sich die Bestandstarife verändern.

Was den Kunden interessiert ist die Frage: „Was bezahle ich in dem jetzt abzuschließenden Tarif in x Jahren„. Hierauf wünscht der Kunde eine plausible Antwort! Hierzu hätte er gerne einen Rückblick. Informationen wie sich die Tarife im Bestand entwickelt hatten! Gerne ergänzt um die Prüfung welche Perspektive sich aus den aktuell zu Grunde liegenden Faktoren ergeben können.

Und dem aufmerksamen Experten ist mit Sicherheit schon lange bewusst, dass diese beiden Darstellungen noch weiter auseinanderklaffen als die oben erwähnte Entwicklung in dem Versicherungsjournalbericht.

Für den anspruchsvollen Berater bedeutet dies einmal mehr ungewollte Haftungsfallen zu umschiffen und mit einem ausgewiesenen Experten zu kooperieren. Denn nur Qualität trifft langfristig auf Erfolg!

Millionen Generali-Kunden sind bald nicht mehr bei der Generali

Die vier Millionen Kunden der Generali Lebensversicherung in München haben demnächst wohl einen neuen Vertragspartner für ihre Altersversorgung: Statt in Triest sitzt er in London. Der bisherige Eigner, der italienische Generali-Konzern, ist sich nach SZ-Informationen mit dem Abwicklungsspezialisten Viridium in Neu-Isenburg im Grundsatz einig geworden.

SZ, Von Herbert Fromme, Köln

PKV-Treuhänderstreit: Bundesregierung und BaFin geben Auskunft

In der Definition des Unabhängigkeits-Begriff besteht auch der Kern des Streits. Während die BaFin die Treuhänder nach den VAG-Vorgaben prüft, setzen nun schon mehrere Gerichte und Instanzen auf die Regelung nach § 319 Absatz 3 Nr. 5 HGB, die eigentlich für Wirtschaftsprüfer gedacht ist. Laut HGB dürfte ein Treuhänder maximal 30 Prozent seiner Einnahmen von einem Auftraggeber beziehen, um noch als unabhängig zu gelten.

von Florian Burghardt

ProContra Treuhänderstreit